Alice Weidel y Bitcoin: Warum Rechte und Libertäre auf Kryptowährungen setzen

Alice Weidel (AfD) tritt auf einer Bitcoin-Konferenz auf. (Foto: dpa)

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AfD-Politikerin Alice Weidel tritt bei einer deutschen Konferenz rund um Bitcoin und andere Kryptowährungen auf. Das wirft die Frage auf: Wie rechts ist die Kryptoszene – und wie nah sind sich libertäre und rechte Ideologien?

Widersprüche sind in der Alternative für Deutschland nicht ungewöhnlich. Das zeigt sich auch an Alice Weidel, 2017 die Spitzenkandidatin der Partei für den Bundestag. Immer wieder warb sie vergangenes Jahr für eine Rückkehr zur Deutschen Mark, sprach von der «D-Mark 2.0». Jetzt hingegen nimmt sie an Veranstaltungen wie der Bitcoin- und Blockchain-Convention Ende Mai teil, bezeichnet sich selbst als «Bitcoin-Entrepreneurin». Einerseits zur alten Währung zurück, andererseits eine digitale Währung fördern: Richtig zusammen geht das nicht.

Und doch: Das Konzept des Kryptogeldes stellenweise zusammen mit den rechten, teils radikalen Positionen der Alternative für Deutschland. Schon seit Jahren warnen Medien und Experten davor, dass rechte und libertäre Gruppen die Blockchain vereinnahmen könnten. Denn nach deren Ansicht könnte die Technologie and Idee einer Welt ohne staatliche Aufsicht ermöglichen. Weidel gehört zum radikal wirtschaftsliberalen Flügel ihrer Partei und ist Mitglied der Hayek-Gesellschaft. Die ist benannt nach dem österreichischen Ökonomen Friedrich August von Hayek, der sich für einen möglichst ungezügelten Markt mit so wenig staatlichen Eingriffen wie möglich aussprach. In den USA nennt man diese politische Richtung, die sich für für einen möglichst unregulierten Markt und so wenig Staat wie möglich einsetzt, «Libertarian». Anhänger libertärer Ideen sind nicht unbedingt Rassisten – in den vergangenen Jahren hat sich die libertäre Szene aber sowohl in den Estados Unidos als auch in Deutschland zum rechten Rand hin off gezeigt.

Der libertäre Traum von einer Welt ohne Zentralbanken

Auch Verschwörungstheoretiker mit antisemitischer Gesundung, die eine Übermacht eines jüdisch geprägten Finanzsystems glauben, have auf Bitcoin und Kryptowährungen abgesehen. En ihrer Welt lenken mit den Zentralbanken verbündete Finanzmarktspekulanten die Geschicke der Welt. Der Investor George Soros – er ist jüdisch-ungarischer Herkunft -, der über seine Sociedad abierta-Fundación linksliberale politische Projekte finanziert, gilt vielen von ihnen als Verkörperung des Bösen. En Bitcoin und anderen Digitalwährungen erhoffen sie sich eine Welt, die ohne die von ihnen verhassten Zentralbanken funktioniert.

Nebenbei verdienen die Rechten mit ihren Investitionen in digitale Währungen auch Geld. In den USA habe sie bei der großen Bitcoin-Rally en noviembre de 2017 tausende US-Dollar kassiert. Das rechtsradikale amerikanische Verlagshaus Counter-Currents verdoppelte den Wert seiner Bitcoin binnen zwei Monate auf 41.000 Dollar, wie die Website Mic herausfand. El neonazi Andrew Auernheimer ganó un millón de dólares en Bitcoin.

Aber nicht alle Gegner von Zentralbanken und Finanzindustrie sind rechtsradikale Antisemiten. Eine dezentrale Instanz, die keine Kontrolle ausüben kann – das ist ein Traum für viele Libertäre. Las ideas de los clientes con un toque de información, con los derechos de autor de los escritorios verticales, las tarjetas de visita, las guarderías de las cámaras digitales: las nuevas tecnologías de la información no son buenas ni las de las transacciones bancarias. Ein tschechischer Aktivist namens Vit Jedlicka se unirá a Hilfe der Blockchain gar einen eigenen Staat namens Liberland aufbauen.

Der Bitcoin verdankte seinen Aufstieg auch der Finanzkrise

Dabei sollte Bitcoin ursprünglich eine neutrale Zahlungsmittel-Alternative bilden. Die digitale Währung war in ihren Anfängen als Mittel gedacht, um klassische Banken zu umgehen. Nach der Finanzkrise 2008 verloren die Geldinstitute massiv an Vertrauen. In der Digitalszene entwickelte eine Persona oder grupo bajo el seudónimo Satoshi Nakamoto schließlich die Idee des Bitcoin – einer Währung, die ohne Banken funktioniert, indem sie Transaktionen auf einem Netzwerk von Rechnern speichert und verschlüsselt. Solange niemand die digitale Identität einer Person kennt, funktioniert dies komplett pseudonym: Jede Transaktion ist über die die große Datenbank Blockchain zwar nachvollziehbar – nicht aber, wer hinter welcher Wallet steckt. Bitcoin sollte das Bankensystem demokratisieren. Das alles sind Ideen, an denen nicht nur Libertäre Gefallen finden.

Allerdings hat die bekannteste Kryptowährung mehrere entscheidende Konstruktionsfehler: In dem ursprünglichen Konzept sollte es jedem mit seinem Rechner möglich sein, eine Aufgabe zu lösen, mit deren Lösung ein neuer Bitcoin geschürft werden kann. Was damals nicht bedacht – oder zumindest nicht verhindert – wurde: Je mehr Rechner jemand zusammenschließt, desto höher seine Rechenpower, desto mehr Aufgaben kann er auf einmal lösen. Dadurch stehen heute riesige Rechnerzentren von Spezialchips en China, una vez más Großteil neuer Bitcoins erschaffen. Zentralität statt Dezentralität.

Ein weiterer Konstruktionsfehler: Die digitale Währung kann heute kaum noch zur Bezahlung genutzt werden, weil eine Transaktion viel zu lange dauert. Los mensajes de texto de Bitcoin y los mensajes de texto se publican en el sitio web de la revista, se actualizan y se actualizan, y se pueden consultar. Die ursprüngliche Idee eines alternativen Zahlungsmittels ist damit – zumindest im Fall von Bitcoin – vorerst gescheitert. Überweisungen lohnen sich seit Jahren nur noch für große Summen. Hinzu kommt: Weil alles pseudonym abläuft, haben vor allem Kriminelle die Währung für sich entdeckt. Und zunehmend auch politisch rechte Gruppen.

Eine Entwicklung, die unter anderem dem führenden Kopf hinter der Ethereum-Blockchain Kopfzerbrechen bereitet. Obwohl Vitalik Buterin sobre este tipo de armas, dass with the libertären Ecke stamme, hat bereits mehrfach die Sorge geäußert, dass Libertäre die Idee der Blockchain para sich beanspruchen und damit einen Großteil der Gesellschaft abschrecken könnten. Eine Sorge, die angesichts des öffentlichen Auftritts von Alice Weidel auf einer Blockchain-Konferenz nicht unberechtigt scheint.

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