Habitación 77: Mitte Die Bitcoin-Insel en Berlín

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Wenn sich Bitcoin-Enthusiasten im Room 77 treffen, entsteht in der Kneipe eine neue Welt: Visionen sobre Blockchain-Revolutionen vermischen sich mit Geschichten vom schnellen Reichtum. Zu Besuch in der Bar, en el hombre sein Bier mit Bitcoin bezahlen kann.

Wenn Flo heute Abend die Kneipe verlässt, wird auf der Rechnung für seinen Burger mit Pommes und die bestellten Biere die Zahl 0,003 stehen. Um zu bezahlen, braucht Flo kein Portemonnaie, sondern sein Handy – Bargeld hat er sowieso nicht dabei. Denn Flo bezahlt mit Bitcoin, jener Kryptowährung, die seit mehreren Jahren die Finanzwelt in Aufregung versetzt. Derzeit entsprechen 0,003 Bitcoin gut 16 Euro.

Habitación 77 detalles 7 Jahren Bitcoin

Flo und sein Freund Chris zählen an diesem Abend zu den ersten Gästen beim Bitcoin-Stammtisch im Room 77, einer Kneipe im Kreuzberger Graefekiez. Die alten Sofas und Stehlampen, der Mix aus Backstein und Tapete an den Wänden und ein Ventilator an der Decke dassen das Room 77 wie eine dieser typisch hippen Kiezbars erscheinen. Anders ist nur eins: das leuchtende «B», das vom Fenster nach draußen strahlt – das Bitcoin-Logo.

Die Bitcoins sind keine Währung, die wie Euro oder Dollar von einer Zentralbank kontrolliert wird. Vielmehr handelt es sich um verschlüsselte Datenblöcke auf Computern. Der Wert schwankt stark, ähnlich wie bei anderen Cyberdevisen wie Ether und Ripple. Sie leiden seit längerem unter mehreren Problemen, etwa Einbrüche von Hackern in Handelsbörsen. Zentralbanken waren vor spekulativen Übetreibungen und Totalverlust.

La habitación 77 se alojó en la misma habitación Jahren Bitcoin als Zahlungsmittel. Mittlerweile treffen sich an jedem ersten Donnerstag im Monat Bitcoin-Enthusiasten zum Stammtisch. Auch Flo ist ein regelmäßiger Gast. Er reist aus Stralsund an, wo er IT-Sicherheit studiert.

Die Gespräche drehen sich um » dezentrale autonome Organisationen «, » Smart Contracts » y » Blockchains «, o la red de contactos sociales con Facebook o la de Youtube ersetzen könnten .

Bitcoin zwischen schnellem Geld und der Blockchain-Revolution

Wer hier zuhört, bekommt schnell das Gefühl, in einer anderen Welt mit einer eigenen Sprache zu sein. Dabei ist das Grundprinzip von Bitcoin nicht schwer zu verstehen: Bitcoin ist eine Art digitales Geld. Doch está en línea con el dólar o el dólar de Banken en el mundo, en el mercado Bitcoin von seinen Nutzern selbst geschaffen.

Bitcoins werden nicht einzeln auf den Computer seiner Besitzer aufbewahrt, sondern in einer großen Datenbank – der sogenannten Blockchain -, die auf vielen Rechnern gleichzeitig gespeichert ist. En la cadena de bloques, al final de la página, die zwischen Bitcoin-Konten getätigt werden. Dieses dezentrale System kommt ohne Staaten und Banken aus.

Ein Gast en la sala Bitcoin-Kneipe 77 en Berlín. (Foto: dpa)

Es probable que te gusten las cosas más divertidas y divertidas que las de la habitación 77, las fotos y los libros de Chris von Möglichkeiten, Wiehritale Währungen die Welt verbessern könnten: Tausende Afrikaner hätten ein Smartphone, sagen sie, aber keinen Zugang zu Banken – virtuelles Geld sei die Lösung . Oder: Blockchains könnten die Grundbücher ersetzen, Notare und deren hohe Gebühren würden überflüssig.

Wovon Flo und Chris hingegen nicht reden: sombrero de Bitcoin vor allem viele Menschen reich gemacht. Auch sie selbst haben profitiert. Darauf angesprochen gibt Flo zu, en Euro umgerechnet einen fünfstelligen Betrag in digitalen Währungen zu besitzen. Nach den anderen Gästen im Room 77 gefragt, sagt Chris: «Definitiv sitzen hier ein paar Millionäre. Ganz sicher «.

Einmal um die Welt, nur mit Bitcoins

Denn im vergangenen Jahr explodierte der Bitcoin-Kurs. Anfang 2017 entsprach 1 Bitcoin knapp 1,000 Dólar estadounidense. Mitte Dezember waren es fast 20,000 Dollar. Am Montag waren es laut Handelsplattform Bitstamp rund 6.336 Dólar. Wer reich geworden ist – darüber herrscht im Room 77 Diskretion. Das ist einer der Gründe, Warum Flo und Chris ihre Nachnamen nicht veröffentlichen wollen.

«Ich bin kein Investor, ich bin anarquista».

Auch der Besitzer der Kneipe möchte keine Zahlen nennen. Schon ab den 1980er Jahren sei er in der Szene der digitalen Zahlungsmittel unterwegs gewesen, sagt der 51-Jährige. Vor einigen Jahren schrieb er sogar ein Buch über Bitcoin. Doch mit Spekulanten va a ser el nichts zu tun haben: «Ich bin kein Investor, ich bin anarquista».

Für ihn steht fest: «Bitcoin wird andere Geldarten verdrängen.» Nicht nur das. Der gesamte «Finanzfeudalismus» werde zusammenbrechen, die Blase platzen wie dallas in den USA ab 2007. Am Ende werde Bitcoin überleben: die Währung der Zukunft.

Tatsächlich hat Bitcoin das Leben einiger Menschen radikal verändert. Die Nacht is eingebrochen, die Gäste trinken ihr zweites oder drittes Bier. Dann erzählt Felix Weis , ein 30-jähriger Programmierer, wie er sechs Jahre lang Geld für eine Weltreise sparte, um es vor dreieinhalb Jahren komplett en Bitcoin einzutauschen.

Experimento Sein: einmal um die Welt, nur mit Bitcoins. Nach der Weltreise hatte er noch die Hälfte seiner Bitcoins übrig. Dann kamen die Kurssteigerungen. Jetzt müsse er nicht mehr arbeiten, sagt er. Zum Stammtisch im Room 77 kommt er nur, wenn er gerade en Deutschland ist. Die restliche Zeit reist er durch die Welt und bewirbt Bitcoin, indem er Firmen und Behörden berät.

Das Room 77 is diesem Abend voll von Visionen der Weltverbesserung und Geschichten vom schnellen Reichtum. Doch noch existieren diese Erzählungen vor allem in the Bitcoin-Szene selbst. Vielen Bürgern ist das Thema nach wie vor suspekt, sogar im Graefekiez, der von einigen Medien bereits als Bitcoinkiez bezeichnet wurde.

Von Jasper Riemann, dpa

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